Typisierungsaktion beim JFK-Cup am 13./14.1.2018

Transplantationen sind in der Regel nur sinnvoll, wenn die Krankheit noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Die Prozedur birgt jedoch Risiken. Zum einen dauert es einige Zeit bis die Wirkung der Zellen einsetzt (ca. 1 – 2 Jahre), zum anderen scheint es, als kann bei einzelnen Patienten der Transplantationsprozess selbst den Krankheitsverlauf beschleunigen. Dazu sind Knochenmarktransplantationen nicht immer erfolgreich und das Risiko ist erheblich. Bei Charlotte hat sich der Krankheitsverlauf durch die Knochenmarktransplantation beschleunigt aber es war die einzige Chance.

Für andere Menschen kann die Knochenamarktransplantation aber Hoffnung, Stopp der Erkrankung oder Heilung bedeuten. Daher sollten alle geeigneten Spender sich typisieren lassen.

Die eventuell spätere Stammzellenspende ist oft nicht mehr als eine Blutspende aber bewirkt viel.

Als Spender können sich alle gesunden Personen im Alter zwischen 17 (die Freischaltung für die weltweite Spendersuche erfolgt am 18. Geburtstag) und 55 Jahren, ohne chronische Erkrankung,  registrieren lassen. Es gelten hierbei nahezu dieselben Voraussetzungen wie bei einer Blutspende.
Da die gesetzlichen Krankenkassen lediglich die Kosten übernehmen, die im Falle einer Blutstammzellspende anfallen, muss das NKR die Laborkosten rund 35 Euro für die Ersttypisierung übernehmen.

Die Aktion wurde durch die Eltern bzw. Familie von Charlotte Scholz trotz der hohen Belastung durch die Krankheit ihrer Tochter organisiert. "Uns ist dieses Thema wichtig, damit evtl. dadurch anderen Kindern frühzeitig geholfen werden kann". 

Unterstützt werden sie natürlich zusätzlich vom gesamten Cup-Team. Informationen gibt es das ganze Turnier im Vorraum an einem Stand. Die Chance der Typisierung wird es an den beiden Tagen ca. von 12-13 Uhr geben.

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