Rapid Wien kommt auf letzten Drücker

JFK-Cup: Eröffnungsspiel mit Schalke- 11.01.2013

Weser-Kurier

"Eine logistische Meisterleistung wird es werden, dieses Team pünktlich zur Eröffnungsfeier in der Halle zu haben. Hier darf es wirklich zu keiner Verzögerung kommen", sagt Bodo Meins vom Organisationsteam des MTV Riede für den 10. Jugendförderkreis-Cup, der am Sonnabend und Sonntag stattfindet. Er spricht damit die Ankunft der Delegation von Rapid Wien an, die erst am ersten Turniertag – also morgen – um 10.40 Uhr in Hannover landet.

"Dieses Mal ist es vorbei mit der österreichischen Gemütlichkeit, hier ist das Orga-Team gefragt", fügt Meins an. Sonst waren die Wiener jeweils am Freitag angereist, doch dieses Mal haben sie sich anders entschieden. Sollten sie nicht pünktlich eintreffen, würde der Spielplan in Gefahr geraten. Immerhin müssen die Österreicher, die schon zum siebten Mal an diesem Wettbewerb in der Gustav-England-Halle in Thedinghausen teilnehmen werden, um 14 Uhr ihr erste Spiel bestreiten.

Unterschiedlich fällt die Anreise aus. So kommen zum Beispiel Spieler und Betreuer von Hertha BSC Berlin wie immer mit dem Zug. Der FC Fulham landet bereits heute um 21.35 Uhr in Bremen. Die Gäste von Sparta Prag kommen mit einem großen Reisebus, in dem auch die Eltern als Fans mitfahren.

"Die Planungen sind abgeschlossen", versichert Bodo Meins. Der Aufbau beginnt heute um 8 Uhr. Dann sind rund 35 Helfer im Einsatz. Eine Zusatztribüne und die Rundum-Bande müssen aufgebaut werden, ebenso das Zelt vor der Halle. Licht und Beschallung, Beamer-Technik und Ausschilderung sind zu organisieren. Es gibt auch heute noch viel zu tun, ehe morgen um 8 Uhr das erste Spiel um den 98 Zentimeter hohen und 20,5 Kilo schweren Pokal angepfiffen wird. Dabei geht es gleich international zu, denn in der ersten Begegnung trifft Sparta Prag, das zum dritten Mal teilnimmt, auf den Nachwuchs des Bundesligisten FC Schalke 04.

Ein Teilerlös der Veranstaltung ist wieder für einen wohltätigen Zweck bestimmt. In diesem Jahr ist das Organisationsteam bei der Suche nach einem geeigneten Partner auf den 13-jährigen Ramon gestoßen. Ihm soll eine spezielle Therapie ermöglicht werden. Ramon kommt aus Felde und wurde zu früh geboren. Deshalb hat er einige Probleme, die andere nicht haben und kann nicht alleine laufen. Auch mit dem Sehen hat er Schwierigkeiten. "Mein größtes Ziel ist es, durch die Therapie alleine auf dem Schulhof gehen zu können, mittendrin statt nur dabei zu sein", wünscht sich der 13-Jährige.


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